Ein stimmiges NEIN ist ein JA zu uns selbst

Wie oft sagen wir „Ja“, obwohl es sich ganz klar nach einem „Nein!“ anfühlt? Was lösen wir damit aus?

Konsequenzen für uns selbst
Wir nehmen uns selbst nicht ernst, ärgern uns mindestens unbewusst darüber, dass wir nicht ehrlich zu uns selbst waren und trampeln wieder unsere eigenen Grenzen nieder. Vom inneren Widerstand, der sich in uns aufbaut und vom motivierten Anpacken unserer jetzt vorhandenen Verantwortung abhält, ganz zu Schweigen. Wir stressen unseren Organismus damit ganz von allein.

Konsequenzen in unserer Umwelt
Was wir sagen und wie wir dabei wirken, fühlt sich alles andere als stimmig an. Authentizität sieht anders aus. Und im Alltag nehmen sich die Menschen in unserem Umfeld nicht zwingend die Zeit, die Wirkung unseres Neins zu reflektieren und uns darauf anzusprechen.
Folglich ist das mit dem Ernstnehmen unserer Aussage auch für andere schwierig, Vertrauen in uns nur eingeschränkt möglich. Und da jeder einzelne von uns mit der Art des Umgangs mit sich selbst ganze Systeme füttert (z.B. Familie, Unternehmen, …), können wir uns auch ausmalen, wie wir damit ganze Kulturen beeinflussen…

Was es braucht ist MUT
Mut, uns selbst zuzuhören und genau das zu tun, was sich stimmig anfühlt. Ein NEIN ist in erster Linie kein Nein gegen andere, sondern ein JA zu uns selbst. Damit nehmen wir die Verantwortung für uns selbst wahr. Und wenn wir ganz genau hinschauen und uns fragen, was durch so ein Nein passieren kann, ist es in den meisten Fällen wohl ein „Nix dramatisches“ und im besten Fall stecken wir andere damit an, sich selbst auch ernst zu nehmen.